Testbetrieb. Dienstfinder befindet sich im begleiteten Test. Angezeigte Anbieter und Aufträge können Testdaten sein. Zahlungen laufen im Testmodus, es werden keine echten Beträge abgebucht.

Dienstfinder

Transparenz

Wie die Reihenfolge der Anbieter entsteht, wie wir Bewertungen absichern und wie Meldungen, Entscheidungen und Beschwerden ablaufen.

Stand: 4. Oktober 2026 · Fassung 1

Wie die Reihenfolge der Anbieter entsteht

In der Suche und bei Vorschlägen zu einer Anfrage ordnen wir Anbieter nach diesen Hauptparametern, mit der angegebenen Gewichtung:

  • Passung der Leistung: bietet der Anbieter genau die gesuchte Leistung an oder eine vergleichbare: 25 %
  • Entfernung zwischen Einsatzort und Standort des Anbieters im Verhältnis zum Suchradius: 20 %
  • Verfügbarkeit laut Wochenplan zum gewünschten Termin: 15 %
  • Bewertungen aus abgeschlossenen Aufträgen, geglättet: 15 %
  • Preis im Verhältnis zum angegebenen Budget, sofern der Anbieter einen Preis hinterlegt hat: 10 %
  • Zuverlässigkeit: Erfahrung auf der Plattform, Stornoquote und Annahmequote: 10 %
  • Antwortzeit auf Anfragen: 5 %

Bewertungen fließen geglättet ein: Wenige Bewertungen werden zum Durchschnitt der Plattform hin gewichtet, damit eine einzelne Fünf-Sterne-Bewertung nicht viele gute überholt. Hast du keinen Ort, Termin oder Budget angegeben, werden die betroffenen Parameter für alle Anbieter gleich bewertet.

Du kannst die Reihenfolge selbst ändern: nach Entfernung, Bewertung, Preis, Antwortzeit oder nächstem freien Termin. Die Gründe, warum ein Anbieter zu deiner Suche passt, stehen direkt auf seiner Karte.

Bezahlte Platzierungen gibt es derzeit nicht. Niemand kann seine Position in der Suche gegen Geld verbessern. Führen wir bezahlte Hervorhebungen ein, stehen sie getrennt von den übrigen Ergebnissen, tragen gut sichtbar den Hinweis „Gesponsert“ und verändern die Reihenfolge der übrigen Ergebnisse nicht. Die Vermittlungsprovision ist für alle Anbieter gleich und hat keinen Einfluss auf die Reihenfolge.

Wie wir Bewertungen absichern

Bewerten kann nur, wer einen Auftrag über Dienstfinder gebucht hat, und zwar erst nach dessen Abschluss und einmal je Auftrag. Dadurch stammen Bewertungen von Personen, die die Leistung tatsächlich in Anspruch genommen haben. Anbieter können Bewertungen nicht löschen oder ändern, aber öffentlich darauf antworten. Wir zeigen alle veröffentlichten Bewertungen, negative wie positive; den Durchschnitt berechnen wir aus allen. Bewertungen entfernen wir nur, wenn sie gegen die Richtlinien oder gegen Gesetze verstoßen.

Wer dein Vertragspartner ist

Dienstfinder vermittelt. Den Vertrag über eine Dienstleistung schließt du mit dem Anbieter. Vor jeder Annahme zeigen wir dir, ob der Anbieter nach eigener Erklärung als Unternehmer oder als Privatperson anbietet. Bei Privatpersonen gelten die Verbraucherrechte aus dem Verbraucherschutzrecht der Europäischen Union, etwa das Rücktrittsrecht, für diesen Vertrag nicht.

Prüfungen zeigen wir einzeln an, damit klar ist, was wir tatsächlich kontrolliert haben: etwa „Identität geprüft“ oder „Unternehmensdaten geprüft“. Angaben, die ein Anbieter nur selbst macht, etwa zu einer Versicherung, kennzeichnen wir als „vom Anbieter angegeben“.

Inhalte melden

Rechtswidrige Inhalte und Verstöße gegen die Richtlinien kannst du jederzeit über Inhalt melden melden, auch ohne Konto. Bitte gib an, um welchen Inhalt es geht, warum er deiner Meinung nach rechtswidrig ist, deinen Namen und deine E-Mail-Adresse, und bestätige, dass deine Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind.

Wir bestätigen dir den Eingang mit einer Referenznummer, prüfen die Meldung sorgfältig, unvoreingenommen und ohne unangemessene Verzögerung und teilen dir unsere Entscheidung mit. Über Inhalte entscheiden bei uns Menschen; wir setzen dafür keine automatisierten Verfahren ein.

Begründung von Entscheidungen

Entfernen wir einen Inhalt, schränken wir seine Sichtbarkeit ein, setzen wir ein Profil aus oder sperren wir ein Konto, erhält die betroffene Person eine Begründung. Darin steht, was wir entschieden haben und für wie lange, welche Tatsachen und Umstände dazu geführt haben, ob die Entscheidung auf eine Meldung zurückgeht, ob wir den Inhalt für rechtswidrig halten (mit der Rechtsgrundlage) oder für einen Verstoß gegen unsere Bedingungen (mit der Bestimmung), und welche Möglichkeiten es gibt, dagegen vorzugehen.

Beschwerden gegen Entscheidungen

Gegen eine Entscheidung über eine Meldung oder eine Maßnahme gegen dich kannst du dich binnen sechs Monaten kostenlos beschweren, über Hilfe und Anliegen oder an (Angabe folgt). Die Beschwerde prüft jemand, der an der ursprünglichen Entscheidung nicht beteiligt war. Wir teilen dir das Ergebnis begründet mit und machen eine Maßnahme rückgängig, wenn die Beschwerde berechtigt ist.

Du kannst dich außerdem an eine außergerichtliche Streitbeilegungsstelle wenden, die nach Art. 21 des Gesetzes über digitale Dienste zertifiziert ist; die Europäische Kommission veröffentlicht eine Liste dieser Stellen. Dein Recht, ein Gericht anzurufen, bleibt unberührt. Beschwerden über mögliche Verstöße gegen das Gesetz über digitale Dienste kannst du in Österreich bei der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) als Koordinator für digitale Dienste einreichen.

Freiwillig umgesetzt

Einige der beschriebenen Verfahren, etwa das interne Beschwerdemanagement, die Offenlegung der Reihenfolge-Parameter gegenüber Kundinnen und Kunden und die Prüfung von Unternehmerangaben, sind für Kleinst- und Kleinunternehmen nach dem Gesetz über digitale Dienste nicht vorgeschrieben. Wir setzen sie trotzdem um, weil sie Vertrauen schaffen.